Um den Whisky ranken sich Mythen und Legenden. Er ist aus kaum einem amerikanischen Western wegzudenken. Im Gegensatz zu vielen anderen alkoholischen Erzeugnissen gilt Whisky heute als absolutes Genussprodukt – ähnlich einer hochwertigen Zigarre – und ist gesellschaftlich voll akzeptiert.  

1494 erstmalig urkundlich im schottischen Hochland erwähnt, entwickelte sich der Whisky im Laufe der Jahrhunderte vom zufällig entstandenen Abfallprodukt des Gerstenanbaus zum facettenreichen Genussmittel mit weltweiten Liebhabern.

Mit den schottischen und irischen Einwanderern kam der Whisky über den großen Teich. Dort etablierte er sich schnell als Modegetränk, nachdem 1870 verschnittene Whiskys eingeführt wurden.  

Die erste offiziell als legal anerkannte Brennerei wurde im Jahr 1824 zugelassen. „The Glenlivet“ erhielt eine Lizenz zum Brennen, nachdem der Whisky zuvor in unzähligen Schwarzbrennereien hergestellt wurde.

Die edelste Form des Whiskys ist der Single Malt. Seine Bestandteile sind Gerste, Hefe und Wasser. Während der zweimaligen Destillation steigt der Alkoholgehalt, schlechte Aromen werden ausgesondert, geschmacksfördernde konzentriert. Während der Reifung von mindestens drei Jahren reduziert sich der Alkoholgehalt im Whisky. Besonders wichtig ist übrigens auch das Wasser – schließlich einer der drei Hauptbestandteile des Whiskys.